Selenskyj: „Das Ziel der Ukraine bleibt die Grenzen von 1991“

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Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, sprach über das strategische Ziel des Landes, zu den international anerkannten Grenzen von 1991 zurückzukehren. In seiner Rede betonte er die Bedeutung des Schutzes der Bürger und der staatlichen Souveränität.

„Vor allem müssen wir Menschen und den Staat retten“

Der Präsident stellte fest, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied ist und nicht den Schutz des Bündnisses genießt, weshalb die territoriale Integrität eine kritische Frage bleibt. „Wir brauchen, dass Putin verliert. Wir wollen ihn nicht auf unserem Gebiet, denn das würde einen eingefrorenen Konflikt bedeuten“, betonte Selenskyj.

Er fügte hinzu, dass der russische Präsident unweigerlich versuchen werde, zurückzukehren, und es nur eine Frage der Zeit sei. „Ich glaube, er genießt den Prozess. Das ist das Problem. Es ist ihm egal, was er besetzt, der Prozess ist wichtig… Die Frage ist, wer ihn aufhalten kann“, betonte der Präsident.

Tragische Folgen der russischen Aggression

Präsident Selenskyj kommentierte auch den Raketenangriff auf das Kinderkrankenhaus „Okhmatdyt“ in Kiew. Er äußerte seine Empörung über die Handlungen des russischen Militärs, die gegen die Zivilbevölkerung gerichtet sind.

„Putin kümmert sich nicht darum, was in der Ukraine passiert. Die Rakete war nicht auf ein militärisches Ziel gerichtet, und es war nichts falsch mit ihr. Nein, die Rakete war direkt auf das Krankenhaus gerichtet. Und das ist nicht das erste Mal. Deshalb habe ich solche Emotionen“, sagte Selenskyj.

Krieg ohne Regeln: Beschuss ziviler Objekte

Die Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine geht mit zahlreichen Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht einher. Der Beschuss von Krankenhäusern, Schulen und anderen zivilen Objekten ist häufig geworden. Dies provoziert nicht nur tiefe Empörung in der Gesellschaft, sondern gefährdet auch das Leben von Tausenden von Zivilisten.

Wolodymyr Selenskyj betonte, dass Verluste unter der Zivilbevölkerung eines der schmerzhaftesten Themen sind. „Es ist sehr schwierig, Menschen zu verlieren, Kinder zu verlieren. In solchen Momenten will man Putin töten. Wir alle wollen das“, sagte der Präsident offen.

Der Weg zum Sieg: Was die Ukraine erwartet

Trotz der schwierigen Bedingungen kämpft die Ukraine weiter für ihre Unabhängigkeit und territoriale Integrität. Präsident Selenskyj ist überzeugt, dass ein Sieg nur möglich ist, wenn Russland besiegt wird und die internationale Gemeinschaft die Ukraine weiterhin unterstützt.

In seinen Reden rief er wiederholt dazu auf, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen und der Ukraine die notwendige militärische Unterstützung zu gewähren. Nur durch gemeinsame Anstrengungen kann der Aggressor gestoppt und Frieden auf ukrainischem Boden wiederhergestellt werden.

Um den Kontext und die Folgen der russischen Aggression besser zu verstehen, empfehlen wir unseren Artikel über den Beschuss des Kinderkrankenhauses in Kiew zu lesen: Russische Terroristen beschossen ein Kinderkrankenhaus in Kiew: Es gibt Tote und Verletzte.