Internationales Politikum: Kritik von Selenskyj an Modis Besuch in Moskau im Kontext der Angriffe auf die Ukraine

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte tiefes Bedauern über den Besuch des indischen Premierministers Narendra Modi in Moskau während der anhaltenden massiven Bombardements auf ukrainischem Territorium. In seiner Erklärung nannte Selenskyj den Besuch „eine riesige Enttäuschung und einen schweren Schlag gegen die Friedensbemühungen“, und er zeigte sich empört darüber, dass der Führer eines Landes, das die größte Demokratie der Welt ist, solch eine Freundschaftsgeste mit dem Hauptakteur der modernen „Blutsauger“ demonstriert.

Modi seinerseits verließ Moskau hastig aufgrund des Terroranschlags der russischen Regierung in Kiew.

Während seines Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bekundete Narendra Modi die Bereitschaft Indiens, jede Unterstützung zur Wiederherstellung des Friedens in der Ukraine zu leisten, und rief zu fortgesetzten Dialogen auf. Indien hat es vermieden, den Krieg in der Ukraine zu verurteilen, und betont die Notwendigkeit einer friedlichen Konfliktlösung. Nach dem Angriff auf Krankenhäuser und Wohnhäuser am 8. Juli 2024 brach die indische Delegation jedoch ihre Arbeit in Russland abrupt ab.

„Krieg löst keine Probleme“, betonte Narendra Modi in seinem Gespräch mit Putin und unterstrich, dass friedliche Lösungen und Verhandlungen in einer Situation, in der Bomben explodieren und Geschütze feuern, nicht möglich sind. Er diskutierte offen die schwierige Lage in der Ukraine und rief zu Frieden durch aktiven Dialog auf.

Narendra Modi drückte auch sein Bedauern und Entsetzen über die Tragödie im Kinderkrankenhaus „Ochmatdit“ in Kiew aus, die durch einen Raketenangriff der russischen Besatzer am 8. Juli verursacht wurde. Dieses Ereignis wurde zum Symbol für die Grausamkeit des Krieges und lenkte die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die humanitäre Krise in der Ukraine.

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