Neues Kriegsverbrechen Russlands: Besatzer erschießen sechs ukrainische Kriegsgefangene

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Im Internet ist ein Video aufgetaucht, das die Hinrichtung von sechs ukrainischen Kriegsgefangenen durch russische Besatzer zeigt. Die Aufnahme wurde von einem der Täter selbst gemacht, was einmal mehr die systematische Begehung von Kriegsverbrechen durch die russische Armee bestätigt.

Laut Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft nahmen russische Soldaten sechs ukrainische Kämpfer während der Gefechte in Richtung Donezk gefangen. Anschließend wurden sie ohne Gerichtsverfahren erschossen. Die ukrainischen Behörden haben bereits eine Untersuchung dieses eklatanten Verbrechens eingeleitet, während Strafverfolgungsbehörden Beweise sammeln, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Kreml fördert die Ermordung von Gefangenen

Dieses Verbrechen ist kein Einzelfall, sondern Teil einer gezielten Strategie Moskaus. Die russische Regierung bestraft nicht nur die Täter solcher Gräueltaten nicht, sondern ermutigt sie faktisch. Ein Beispiel dafür ist, wie Putin öffentlich die 155. Marineinfanteriebrigade der russischen Streitkräfte lobte, die bereits zahlreiche Verbrechen an Gefangenen begangen hat.

Der Einsatz brutaler Kriegsführung, einschließlich der Erschießung wehrloser Gefangener, dient dazu, sowohl die ukrainischen Streitkräfte als auch die internationale Gemeinschaft einzuschüchtern. Doch diese Verbrechen werden nicht ungesühnt bleiben. Die Beweislage wächst, und jeder Täter wird aufgespürt und bestraft.

Einer der Täter identifiziert

Die OSINT-Gruppe Evocation Info konnte einen der Täter identifizieren. Es handelt sich um den russischen Staatsbürger Oleg Jakowlew aus Saratow, der in der russischen Einheit „Sturm“ der 30. separaten motorisierten Schützenbrigade kämpft. Er führte die Gruppe an, die die Hinrichtung der ukrainischen Kriegsgefangenen ausführte.

Russische Propagandisten und kremltreue Medien begannen sofort, Desinformation zu verbreiten und versuchten, die Erschießung als „Inszenierung“ darzustellen. Solche Rechtfertigungsstrategien sind typisch für Moskau. Doch russische Neonazis der DSRG „Rusich“ bestätigten die Echtheit des Videos und behaupteten, über weiteres Filmmaterial aus einem anderen Blickwinkel zu verfügen. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass Kriegsverbrechen der russischen Armee keine Einzelfälle sind, sondern gezielt geplant werden.

Dieser Vorfall zeigt erneut, dass die russischen Streitkräfte systematisch gegen internationale Konventionen und humanitäres Recht verstoßen. Die Ukraine arbeitet gemeinsam mit internationalen Partnern daran, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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