Zaluzhny: Putins Invasion der Ukraine wird Russlands fataler Fehler sein

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Russlands Invasion der Ukraine im Jahr 2022 wird für den Kreml ein fataler Fehler sein – vergleichbar mit dem Scheitern des Nazi-Angriffs auf die Sowjetunion. Dies erklärte der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyj, in seiner Kolumne anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung der Häftlinge von Auschwitz.

Ein langer Krieg und Russlands Mobilisierungspotenzial

Saluschnyj betonte, dass sich die Ukraine in einem langwierigen Krieg befindet, der noch lange nicht vorbei ist. Doch die strategische Niederlage des Kremls ist bereits offensichtlich: Der Versuch, Kyjiw schnell einzunehmen, scheiterte, und der anhaltende Krieg erschöpft Russlands Ressourcen. Gleichzeitig ist Putins Diktatur besser für einen langen Krieg gerüstet als westliche Demokratien.

„Russland kann Millionen von Menschen mobilisieren – von Schützengräbern bis hin zu Munitions- und Drohnenherstellern. In einer Diktatur ist es nahezu unmöglich, der Einberufung zu entgehen“, erklärte er.

Zögerliches Vorgehen des Westens und Moskaus Bündnisse

Der Oberbefehlshaber betonte außerdem, dass der Westen einen Fehler begangen hat, indem er die Lieferung von Waffen an die Ukraine hinauszögerte und sich vor Putins sogenannten „roten Linien“ fürchtete. Dadurch konnte Russland seine Positionen stärken und militärische Allianzen mit autoritären Regimen wie China, Iran und Nordkorea aufbauen.

Putin wiederholt Hitlers Fehler

Saluschnyj zog eine historische Parallele zwischen dem Untergang Nazi-Deutschlands und der unausweichlichen Niederlage Russlands. Er betonte, dass Putin – genau wie Hitler – einen fatalen Fehler begangen habe, indem er einen Abnutzungskrieg begonnen hat, und dass er die Konsequenzen seines imperialen Größenwahns spüren wird.

Die ukrainischen Streitkräfte leisten weiterhin Widerstand, schwächen Russlands Militärmaschinerie schrittweise und entziehen ihr wertvolle Ressourcen. Gleichzeitig bleibt die Unterstützung internationaler Partner entscheidend für den anhaltenden Kampf gegen den Aggressor.

Zuvor berichteten wir über die zunehmende russische Aggression in den Regionen Sumy und Poltawa, die massive Zerstörungen verursacht. Mehr dazu in unserem Artikel: Russische Aggression in Poltawa und Sumy: Weitreichende Zerstörung, Opfer und internationale Reaktionen.