In einer aktuellen Livesendung wies Kyrylo Budanov, der Leiter des Hauptnachrichtendienstes der Ukraine (GUR), darauf hin, dass die russischen Truppen in der Region Charkiw versucht hatten, eine „Pufferzone“ zu schaffen, aber diese Bemühungen gescheitert sind. Auf die Frage einer Journalistin, ob die Besatzer ihre Versuche, eine solche Zone zu schaffen, aufgegeben hätten, antwortete er: „Nein, sie bleiben in den besetzten Gebieten der Region Charkiw, aber es ist nur eine Frage der Zeit.“
Budanov betonte, dass das Mindestziel der russischen Streitkräfte in diesem Jahr darin besteht, die Verwaltungsgrenzen der Regionen Donezk und Luhansk zu erreichen, während das Maximalziel darin besteht, die Kontrolle über die gesamte Ukraine mit allen Mitteln zu erlangen. Trotz dieser aggressiven Pläne leisten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin starken Widerstand.
Schläge auf die ukrainische Energieinfrastruktur
In einem Interview mit TSN sprach Budanov auch über das Thema Energiesicherheit in der Ukraine. Er erklärte, dass russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine die Funktionsweise des Energiesystems erheblich erschweren könnten, es jedoch nahezu unmöglich sei, es vollständig zu zerstören.
„Das System hat mehrere Schutzebenen, da es in der Sowjetzeit sehr redundant war. Es gibt, bedingt gesagt, drei oder vier Redundanzebenen, oder an bestimmten Knotenpunkten existiert eine Duplizierung. Das Leben zu erschweren ist möglich. Es vollständig zu zerstören ist nahezu unmöglich“, sagte der GUR-Chef.
Er fügte auch hinzu, dass Russland, ebenso wie die Ukraine, versucht, sein Energiesystem vor möglichen Angriffen zu schützen, indem es seine Luftverteidigungssysteme ausbaut, da es mehr Ressourcen für diesen Zweck hat.
Fazit
Die Aussagen von Kyrylo Budanov zeigen deutlich, dass die ukrainischen Behörden sich der Risiken der militärischen Aktionen Russlands bewusst sind. Dank eines robusten Verteidigungssystems ist die Ukraine jedoch darauf vorbereitet, die Aggression abzuwehren und ihre Unabhängigkeit zu bewahren.
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Wir hoffen, dass diese Informationen unseren Lesern helfen, die aktuelle Situation im Land besser zu verstehen und einen tieferen Einblick in den Kampf der Ukraine um ihre Unabhängigkeit zu gewinnen.