Cholera-Ausbruch in besetztem Mariupol: Kinderleben in Gefahr

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Nach Angaben des Beraters des Bürgermeisters, Petro Andryushenko, wird in der besetzten Stadt Mariupol ein Ausbruch von Cholera beobachtet, der hauptsächlich Kinder betrifft. Die Besatzungsbehörden versuchen, diese Informationen zu verschweigen, indem sie keine Quarantänemaßnahmen verkünden und das Leben der Bewohner von Mariupol gefährden.

Die Besatzungsbehörden tragen die volle Verantwortung für den Schutz der Zivilbevölkerung, einschließlich der Verhinderung der Ausbreitung von Infektionen und der Behandlung der Kranken. Leider scheinen sie gleichgültig gegenüber dem Schicksal der Menschen zu sein und lassen die Bewohner von Mariupol sich um ihre eigene Sicherheit kümmern.

Ursachen des Ausbruchs:

  • Mangelnder Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen: Die Besatzer haben keine Maßnahmen ergriffen, um die zerstörte Infrastruktur wiederherzustellen, was zu einem katastrophalen Mangel an sauberem Wasser und zur Ansammlung von Schmutz führt.
  • Unhygienische Bedingungen: Zerstörte Gebäude, Müllhaufen und Schmutz schaffen günstige Bedingungen für die Ausbreitung von Cholera-Bakterien.
  • Heiße Wetterbedingungen: Der Frühlingsanfang hat die Hitze in Mariupol verstärkt und damit ein förderliches Umfeld für Cholera geschaffen.

Symptome der Cholera:

  • Schwerer Durchfall
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Dehydrierung
  • Muskelkrämpfe

Cholera-Prävention:

  • Einhalten der Regeln der persönlichen Hygiene: Hände gründlich mit Seife waschen nach dem Toilettengang und vor dem Essen.
  • Nur abgekochtes oder abgefülltes Wasser trinken: Vermeidung von Wasser aus nicht überprüften Quellen.
  • Verzicht auf den Verzehr von rohem Gemüse und Obst, das nicht geschält werden kann: Essen nur gründlich verarbeitete Lebensmittel.
  • Vermeidung des Badens in offenen Gewässern.

Bedrohung für Kinder:

Kinder sind anfälliger für das Risiko einer Cholera-Infektion, da ihre Körper noch nicht vollständig darauf vorbereitet sind, die Infektion abzuwehren.