Nach Angaben der Agentur Bloomberg bleibt die Situation an der Front zwischen Russland und der Ukraine angespannt. Analysten sind der Meinung, dass beiden Seiten derzeit die Ressourcen für einen entscheidenden Durchbruch fehlen, da Russland mit Herausforderungen bei der militärischen Versorgung und die Ukraine mit Problemen bei der Ausrüstungslieferung konfrontiert ist.
Bloomberg-Experten zufolge fehlt es den Besatzern jedoch an Präzisionswaffen und Arbeitskräften für einen realen Durchbruch an der Front. Darüber hinaus stoßen sie auf Schwierigkeiten bei den Kommunikationsmöglichkeiten.
„Ich glaube nicht an die Möglichkeit, Charkiw zu erobern. Dem Kreml fehlen die notwendigen Kräfte für eine solche Aufgabe, und die Stadt ist zu groß“, meint ein Experte.
In der Zwischenzeit stehen auch die ukrainischen Streitkräfte vor eigenen Herausforderungen, darunter ein Mangel an Personal und Munition. „Nachdem es letztes Jahr während der Gegenoffensive nicht gelungen ist, einen Durchbruch zu erzielen, kämpfen die ukrainischen Streitkräfte nun mit einem zunehmend ernsthaften Mangel an Munition“, betont Bloomberg.
Die Situation in der Ostukraine bleibt angespannt, aber Analysten betonen, dass derzeit keine der Parteien die Fähigkeit hat, die andere dazu zu zwingen, den Konflikt in naher Zukunft zu beenden.