Der ehemalige ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba erklärte in einem Interview mit The Times, dass das einzige Ziel von Präsident Volodymyr Zelensky darin besteht, den Krieg gegen Russland zu gewinnen.
Kuleba betonte, dass es für Donald Trump schwierig sein werde, eine Friedensvereinbarung zu erzielen, aber es sei unwahrscheinlich, dass die militärische Hilfe für die Ukraine eingestellt wird. Seinen Worten zufolge ist mit schnellen Verhandlungen nicht zu rechnen, und der Beitritt der Ukraine zur NATO ist frühestens in 10 bis 20 Jahren möglich.
„Das wahre Ende dieses Krieges wird erst dann kommen, wenn einer von uns ihn überlebt. Entweder die Ukraine oder Putin“, unterstrich Kuleba.
Kontext der russischen Aggression
Kulebas Äußerungen verdeutlichen erneut die Komplexität der geopolitischen Lage, in der sich die Ukraine befindet. Seit Beginn der groß angelegten Invasion versucht Russland, die Staatlichkeit der Ukraine zu zerstören, indem es Terror gegen Zivilisten ausübt, die Infrastruktur zerstört und die Wirtschaft blockiert. Gleichzeitig bleibt die westliche Unterstützung ein entscheidender Faktor, der es der Ukraine ermöglicht, sich erfolgreich gegen den Aggressor zu verteidigen.
Kulebas Aussage, dass der Krieg nur mit dem Sieg einer der beiden Seiten enden wird, spiegelt die kompromisslose Haltung der Ukraine wider. Kiew hat wiederholt betont, dass territoriale Zugeständnisse an Russland kein Thema für Verhandlungen sein können, da dies das internationale Recht untergraben und einen gefährlichen Präzedenzfall für die Welt schaffen würde.
Die Ukraine setzt weiterhin auf den Ausbau ihrer Verteidigungsfähigkeiten und arbeitet eng mit internationalen Partnern zusammen, um moderne Waffen zu erhalten, die für die Befreiung der besetzten Gebiete notwendig sind.
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