Ukrainischer Politiker lehnt Zutritt von Journalisten zum Parlament ab: Sicherheitsbedenken und Kritik an Arbeitsmethoden

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Der ukrainische Politiker und Vorsitzende der Parlamentsfraktion „Dienende Nation“ David Arachamija hat sich gegen die Initiative zur Zulassung von Journalisten zum Parlament ausgesprochen und dabei seinen Unmut über die großen Fotokameras geäußert, mit denen Vertreter der Medien die privaten Korrespondenzen der Abgeordneten aufnehmen.

Ein Hauptargument von Arachamija ist die Sicherheit der Medienvertreter selbst. In einem Interview mit dem Programm „Themen mit Natalia Mosjejtschuk“ wies er darauf hin, dass es immer eine Spionagegefahr gibt, die das Parlament und das Regierungsviertel als potenzielle Ziele betrachten könnte. Arachamija behauptet, dass dies eine Mischung aus Interesse und Lächerlichkeit darstelle, da die Journalisten dies als Vorwand betrachten, während die Politiker einen separaten Pressebereich eingerichtet haben, in dem die Abgeordneten alle notwendigen Kommentare abgeben können.

Der Leiter des Verwaltungsapparats der Rada sprach sich ebenfalls gegen die Zulassung von Journalisten aus, indem er auf die Bedrohung durch Beschuss hinwies und die Befürchtung äußerte, dass Journalisten Gebiete wie ihre eigenen Anwesen auswählen könnten, was dem allgemeinen Prozess schaden würde.

Arachamija unterstützte diese Position und kritisierte die Arbeitsmethoden von Journalisten, die private Korrespondenzen der Abgeordneten fotografieren. Er wies auf die Absurdität der Situation hin, wenn Journalisten mit großen Kameras hereinkommen und einfach da sitzen und auf das Telefon starren.

„Wir haben das zum Absurden getrieben! Wenn sie mit solchen Geräten hereinkommen und einfach da sitzen und 8 Stunden lang auf diese Arbeit schauen. Da gibt es keine Belüftung in diesem Saal. Die Atmosphäre dort ist schrecklich“, beklagte er sich.

Diese kontextualisierten Äußerungen von Arachamija deuten auf seine Besorgnis über die Sicherheit und den Komfort im Parlament hin, was seine Position für die Öffentlichkeit verständlich und klar macht.