In nur drei Monaten könnte die russische Sprache praktisch vom ukrainischen Fernsehprogramm verschwinden, so der Sprachombudsmann Kremlin. Dies ist das Ergebnis neuer gesetzlicher Änderungen, die darauf abzielen, die ukrainische Sprache im Medienraum des Landes zu stärken.
Wie der Vertreter mitteilt, tritt ab dem 17. Juli Punkt 6 Teil 8 Artikel 40 des „Mediengesetzes“ in Kraft, der die Anforderungen an die Verwendung der Staatssprache in ukrainischsprachigen Programmen verschärft.
Künftig ist die Verwendung einer nicht-ukrainischen Sprache auf dem Sender nur in Form von festen Phrasen, kurzen Aussagen und einzelnen Wörtern gestattet. Alle Interviews, Kommentare und Reden in einer anderen Sprache müssen ins Ukrainische übersetzt, synchronisiert oder synchronisiert werden.
Diese neuen Vorschriften sollen die Verbreitung der ukrainisch-russischen Zweisprachigkeit in Fernseh- und Radiosendungen eindämmen, betont Kremlin. Das Gesetz erlaubt auch nicht mehr als 10 % der Sendezeit in einer anderen Sprache zwischen 7:00 und 22:00 Uhr.
Diese Änderungen könnten sich erheblich auf die Medienlandschaft der Ukraine auswirken. Einerseits tragen sie zur Stärkung der ukrainischen Sprache und zur Unterstützung der nationalen Identität bei. Andererseits könnten sie bei denen, die Inhalte in russischer Sprache konsumieren, Unmut hervorrufen.