Ukraine bietet Partnerschaft in der Ressourcennutzung, nicht deren Abgabe: Selenskyj über die Wirtschaftstrategie

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Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ukraine nicht beabsichtigt, ihre natürlichen Ressourcen abzugeben, sondern stattdessen eine gegenseitig vorteilhafte Partnerschaft für deren gemeinsame Entwicklung anbietet. Er betonte, dass das Land seine Zukunft in der Einbindung von Investoren sieht, die zur wirtschaftlichen Erholung und zur Stärkung auf den Weltmärkten beitragen können.

Besetzung ukrainischer Ressourcen durch die Russische Föderation

Die Russische Föderation kontrolliert derzeit etwa die Hälfte aller ukrainischen Bodenschätze. Selenskyj hob hervor, dass besondere Aufmerksamkeit dem Schutz fruchtbarer Regionen, insbesondere der Dnipropetrowsker Region und Zentralukraine, gewidmet werden müsse. Diese Gebiete sind reich an strategischen Ressourcen, die entscheidend für die wirtschaftliche Wiederbelebung des Staates sein können.

Rückführung illegal besetzter Vermögenswerte

Der Präsident der Ukraine vermutete, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump im Falle einer Rückkehr an die Macht von Russland die Rückgabe der besetzten Ressourcen verlangen könnte. Selenskyj sagte: „Hör zu, du hast gerade Billionen genommen – das kann nicht so bleiben, du musst zurückgeben, was einem anderen Land gehört.“

Priorität für die Verbündeten

Der Staatsoberhaupt betonte, dass die größte Unterstützung der Ukraine von den USA und ihren Verbündeten kommt. Seiner Meinung nach sollten genau diese Länder Priorität beim Zugang zu den Möglichkeiten des Verdienens im Prozess der nachkriegswirtschaftlichen Wiederherstellung des Landes erhalten.

Die Ukraine leistet nicht nur Widerstand gegen die russische Aggression, sondern sucht auch nach Wegen, ausländische Partner in die Entwicklung ihrer Wirtschaft einzubeziehen, was eine Voraussetzung für eine stabile Zukunft und den Wiederaufbau darstellt.