Auf dem kürzlich abgehaltenen Forum „Ukraine. 2024“ präsentierte Andriy Yermak, der Leiter des Präsidentenamtes in der Ukraine, einen umfassenden Plan unter dem Titel „Ukrainische Friedensformel“. Dabei betonte er, dass jeder der 10 Punkte mit einer oder mehreren Resolutionen der Vereinten Nationen übereinstimmt und hob die Bedeutung der Einhaltung der Grundsätze des Völkerrechts hervor.
In seiner Ansprache räumte er ein, dass es schwierig sei, sich gegen diesen Plan zu stellen, da dies eine Verletzung der Grundlagen des Völkerrechts bedeuten würde. Russland lehnt diese Initiative in der Praxis konsequent innerhalb der Vereinten Nationen ab.
Yermak gestand auch ein, dass Vertreter Russlands eingeladen werden könnten, die ukrainische Friedensformel zu diskutieren. Dies könnte nach dem ersten Gipfel der westlichen Führer und der kollektiven Koordination des Aktionsplans mit Beteiligung aller Nationen für ein anschließendes Treffen geschehen.
„Dieser Plan wird ihnen (Russland – Anm. d. Übers.) vorgelegt, falls die Vertreter des Aggressorlandes diese Kriegshandlungen wirklich beenden und zu einem gerechten Frieden zurückkehren wollen“, fasste der Leiter des Präsidentenamtes zusammen.
Die öffentliche Vorstellung des Plans durch Yermak markiert einen entscheidenden Schritt in der Strategieentwicklung der Ukraine zur Bewältigung des Konflikts und zur Wiederherstellung des Friedens im Osten des Landes. Die Überwachung der Umsetzung der Friedensformel wird ein faszinierender Prozess sein, der den Verlauf der Ereignisse und der internationalen Beziehungen in der Region prägt.