Selensky fordert globalen Druck auf Moskau, um Verhandlungen zu erzwingen

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, Druck auf Moskau auszuüben, um Verhandlungen zur Beendigung des Krieges zu erzwingen. Selenskyj betonte die Kraft der Diplomatie und erklärte: „Das bedeutet nicht, dass alle Gebiete durch Gewalt zurückgewonnen werden. Ich glaube, dass die Macht der Diplomatie helfen kann.“

Herausforderungen und Hoffnungen bei der Zusammenarbeit mit Trump

Selenskyj äußerte sich zur möglichen Wiederwahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Er räumte ein, dass die Zusammenarbeit mit Trump herausfordernd wäre, betonte jedoch die Bereitschaft der Ukraine zur harten Arbeit: „Vielleicht versteht er wirklich nicht, was in der Ukraine passiert, daher müssen wir mit den Vereinigten Staaten arbeiten.“

Der Präsident reagierte auch entschieden auf Trumps Behauptung, der Krieg könne innerhalb von 24 Stunden beendet werden. Selenskyj erklärte, dass die Ukraine niemals solchen Bedingungen zustimmen würde und kein Land der Welt sie dazu zwingen könnte.

Mögliche Beendigung der aktiven Phase des Krieges

In einem Interview mit der BBC äußerte Selenskyj die Hoffnung, dass die aktive Phase des Krieges bis Ende des Jahres enden könnte. Er betonte auch die Notwendigkeit, von der neuen britischen Regierung die Erlaubnis für den Einsatz westlicher Waffen auf anerkanntem russischen Territorium ohne Reichweitenbeschränkungen zu erhalten. Dies würde seiner Meinung nach eine effektivere Abwehr der Besatzungstruppen ermöglichen.

Zukunftspläne

Selenskyj schließt nicht aus, dass er nach dem Krieg möglicherweise nicht als Präsident weiterarbeiten kann. Er betonte jedoch, dass er sein Amt nicht vor Ende des Krieges niederlegen werde.

Geplanter Anruf mit Trump

Laut CNN plant Selenskyj ein Telefongespräch mit Trump. Dies wird ihr erstes Gespräch seit dem Ausscheiden Trumps aus dem Weißen Haus sein. Die Diskussionen über den passenden Zeitpunkt für den Anruf laufen bereits seit einiger Zeit, und Zeitpläne können sich ändern. Dieser Anruf erfolgt vor dem Hintergrund von Bedenken in Europa bezüglich der Politik des ehemaligen US-Präsidenten gegenüber der Ukraine, falls er wiedergewählt wird.


Für weitere Informationen zur Situation bezüglich der humanitären Hilfe für ukrainische Gefangene und dem Fehlen von Vertretern des Roten Kreuzes lesen Sie unseren Artikel hier.