In letzter Zeit haben russische Propagandisten unermüdlich ihre offensichtlichen Unwahrheiten über den Film „20 Tage in Mariupol“ verbreitet, der den renommierten „Oscar“-Preis gewonnen hat. Dieses filmische Meisterwerk, das mit seiner Wahrhaftigkeit und Lebendigkeit die Welt beeindruckt, ist für die russische Propaganda zum Stolperstein geworden.
Kürzlich beschlossen sie erneut, auf die Bühne zu treten, indem sie die Handpuppe Marianna Vyshemirska aus dem Dunkel hervorholten und sie als Antwort auf die aufklärende Wahrheit im Film präsentierten. Sie tauchte wieder vor den Kameras auf, spielte ihre Rolle und behauptete, dass sie den Film zwar nicht gesehen habe, aber glaubte, dass es sich um ukrainische Propaganda handele, während sie auf der Seite von Licht und Güte blieb.
Vyshemirska erlangte weltweite Bekanntheit, nachdem Russland am 9. März einen grausamen Luftangriff auf das Geburtshaus Nr. 3 in Mariupol durchgeführt hatte. Als Folge dieses Angriffs verstarb eine der Frauen, die entbunden hatte, tragischerweise zusammen mit ihrem Kind.
Ein Journalist von der Associated Press bemerkte und fotografierte zufällig eine blutüberströmte schwangere Frau in der Nähe des Geburtshauses. Ihr Bild verbreitete sich weltweit. Diese Frau stellte sich als Vyshemirska selbst heraus.
Die Ereignisse in Mariupol sind Zeugnisse einer wahren Tragödie, und die Versuche russischer Propagandisten, sie als ukrainische Agitation darzustellen, sind nichts weiter als eine armselige Tragikomödie aus einem Regime, das weiß, dass es durch die Wahrheit entlarvt und international verurteilt werden könnte.