Cherson, Ukraine – 14. April 2024 – Russische Truppen, die unrechtmäßig Teile der Region Cherson besetzt haben, setzen ihre Terrorisierung der lokalen Bevölkerung fort, indem sie Minen in landwirtschaftlichen Flächen platzieren, berichtet das Nationale Widerstandszentrum.
„Mit diesen Handlungen gefährden die Besatzer erneut das Leben von Zivilisten„, heißt es in der Erklärung. „Die Minenlegung stellt nicht nur eine Gefahr für die Bewegung von Menschen dar, sondern beeinträchtigt auch den Betrieb spezialisierter Maschinen wie Mähdrescher, die für die Feldbearbeitung und Ernteernte notwendig sind„.
Die Minenlegung auf den Feldern bedroht nicht nur direkt Menschenleben, sondern auch die Lebensmittelsicherheit der Region und der gesamten Ukraine. Aufgrund der Unfähigkeit, das Land zu bestellen und Ernten einzubringen, besteht die Gefahr von Nahrungsmittelknappheit.
Dies ist ein weiteres Kriegsverbrechen, das von Russland begangen wurde und von der globalen Gemeinschaft verurteilt werden muss. Die ukrainischen Militär- und Strafverfolgungsbehörden ergreifen Maßnahmen zur Entminung der Gebiete, aber dies ist ein komplexer und gefährlicher Prozess, der viel Zeit und Ressourcen erfordert.
Es ist entscheidend, dass die Welt über die Verbrechen der russischen Besatzer in Cherson informiert ist. Die internationale Gemeinschaft muss den Druck auf Russland erhöhen, um es zu zwingen, seine Verbrechen gegen die friedliche Bevölkerung der Ukraine einzustellen und seine Truppen von ihrem Territorium abzuziehen.
Darüber hinaus ist es wichtig, der Ukraine bei der Entminung kontaminierter Gebiete und der Wiederherstellung der Landwirtschaft zu helfen. Dies wird dazu beitragen, die Lebensmittelsicherheit des Landes zu gewährleisten und die Menschen in ihre Heimat zurückzubringen.