Paris, 11. März 2024 – Der französische Präsident Emmanuel Macron hat zu einem dringenden Gipfeltreffen mit Führungspersönlichkeiten aus über 20 westlichen Nationen aufgerufen, um die sich zuspitzende Situation in der Ukraine zu besprechen. Das Treffen soll nicht nur die Möglichkeit des Erwerbs von Munition aus Drittländern erörtern, sondern auch eine klare Botschaft an den russischen Führer Wladimir Putin senden.
„Wir sind weder verurteilt noch verzweifelt. Wir möchten, dass Russland dies versteht. Russland muss darauf vorbereitet sein, dass wir gemeinsam diesem Krieg ein Ende setzen und die Rechte der Ukraine wiederherstellen. Unser Ziel ist es, Putin eine sehr klare Botschaft zu senden, dass er in der Ukraine nicht siegen wird. Unser Ziel ist es, die Erzählung zu zerlegen, von der er möchte, dass wir ihr glauben“, betonte Macrons Berater.
Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf die „Eskalation der russischen Aggression in den letzten Wochen“. Besondere Besorgnis gilt dem Flug Putins auf einem nuklearfähigen Bomber, den die Europäer als Versuch der Einschüchterung betrachten.
Prominente Persönlichkeiten, die auf der Konferenz erwartet werden, sind der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, der britische Außenminister David Cameron, der spanische Premierminister Pedro Sanchez, der niederländische Premierminister Mark Rutte sowie Führer aus Skandinavien und den Baltischen Staaten. Die Vereinigten Staaten werden durch den Assistenzsekretär für Europa und Eurasien, Jim O’Brien, vertreten sein, während Kanada Verteidigungsminister Bill Blair entsenden wird.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird ebenfalls auf dem Gipfel sprechen. Die gemeinsamen Anstrengungen dieser Nationen, die darauf abzielen, die russische Aggression zu stoppen und Frieden in der Region wiederherzustellen, versprechen, den Verlauf zukünftiger Ereignisse zu bestimmen.