Die USA und Russland haben Gespräche geführt: Lawrow spricht von „Zurückhaltung Selenskyjs“ und einem Moratorium für Angriffe

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Die Gespräche zwischen den USA und Russland, die in Saudi-Arabien stattfanden, waren ein weiterer Versuch, diplomatische Lösungen für den Krieg in der Ukraine zu finden. Doch die Aussagen des russischen Außenministers Sergej Lawrow unterstreichen die Unnachgiebigkeit der Position des Kremls und dessen Versuch, den Westen zu erpressen.

Westliche Sanktionen und der Krieg: Was Senator Rubio sagte
Der amerikanische Senator Marco Rubio erklärte, dass im Falle einer Beendigung des Krieges der Westen die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland in Betracht ziehen müsse. Solche Aussagen sorgen in der Ukraine für Besorgnis, da jede Lockerung des Sanktionsdrucks auf den Kreml die Fortsetzung der Aggression begünstigen könnte.

Lawrow bestreitet die Existenz eines Friedensplans
Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass er keinen Dreipunkte-Plan zur Beilegung des Konflikts gesehen habe, über den zuvor eine Journalistin von Fox News berichtet hatte. Er bestätigte jedoch, dass die Konsultationen zwischen den USA und Russland bezüglich der Ukraine regelmäßig fortgesetzt werden. Lawrows Rhetorik deutet jedoch auf das Fehlen einer konstruktiven Position des Kremls hin: Er ging sogar zu Drohungen über und erklärte, dass „Selenskyj zurückgehalten werden müsse“.

Schlüsselaussagen Lawrows nach den Gesprächen
Das Treffen in Saudi-Arabien bot Moskau erneut die Gelegenheit, seine propagandistische Position zu verbreiten. Insbesondere machte Lawrow folgende Aussagen:

  • Die USA schlugen ein Moratorium für Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine und Russland vor.
  • Russland lehnt die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine kategorisch ab, selbst wenn sie unter der Flagge der EU oder anderer Staaten agieren.
  • Moskau ist der Ansicht, dass die amerikanische Seite die Position Russlands „besser versteht“.
  • Russland und die USA vereinbarten die baldige Ernennung von Botschaftern.
  • Russland spüre die „Entschlossenheit“ der USA, voranzukommen, so Lawrow.

Chinesische Unternehmen erschließen die besetzten Gebiete der Ukraine
Während der Kreml versucht, diplomatische Verhandlungen mit dem Westen zu führen, intensiviert China seine Aktivitäten in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine. Laut NV dringen private Unternehmen aus der Volksrepublik China aktiv in die von Russland besetzten Regionen im Osten der Ukraine ein. Chinesische Firmen bauen Fabriken, liefern Ausrüstung und Güter für lokale Unternehmen. Dies deutet auf eine wirtschaftliche Expansion Chinas in den besetzten Gebieten hin und könnte schwerwiegende Folgen für die künftige Wiederherstellung der Ukraine haben.

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