Ukrainischer Sicherheitsdienst trifft wichtige russische Militärziele: Operativer Überblick

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Die Ukraine demonstriert weiterhin ihre wachsende Fähigkeit, tief in russisches Territorium vorzudringen und führt eine Reihe präziser Angriffe auf strategische Militäreinrichtungen durch. In den letzten 24 Stunden haben ukrainische Spezialdienste mehrere erfolgreiche Operationen auf russischem Boden durchgeführt und dabei feindliche Infrastruktur und Personal erheblich beschädigt.

Munitionsdepot auf dem Truppenübungsplatz Kadamowski zerstört

Drohnen des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) trafen erfolgreich eine der größten russischen Militäreinrichtungen, den Truppenübungsplatz Kadamowski in der Region Rostow. Nach Angaben von UNIAN-Quellen in den Sicherheitsdiensten wurde bei dem Angriff ein Munitionsdepot vollständig zerstört, das russische Streitkräfte in Richtung Kramatorsk versorgte. Lokale Quellen bestätigten die Munitionsdetonation, wovon Videobeweise im Internet zirkulieren.

Mehrere Explosionen in den Regionen Woronesh und Wolgograd

Gegen 5:00 Uhr erschütterten heftige Explosionen das Gebiet des Militärflughafens Baltimore in Woronesh. Trotz russischer Behauptungen, nur eine Drohne abgefangen zu haben, blieb der Luftalarm bis 6:15 Uhr aktiv. Der Berater des Bürgermeisters von Mariupol, Petro Andrjuschtschenko, berichtete, dass mindestens vier Drohnen Produktionsanlagen der RITEK LLC, einer Lukoil-Tochtergesellschaft in der Region Wolgograd, angriffen.

Angriff auf Militär-Industrie-Komplex und Kommandoverluste

Die ukrainischen Luftstreitkräfte führten einen Präzisionsschlag gegen eine russische Militärindustrieanlage in Kamensk-Schachtinski, Region Rostow, durch, die Festtreibstoff für ballistische Raketen produziert, mit denen ukrainische Städte angegriffen werden.

Eine besonders erfolgreiche Operation in Lgow, Region Kursk, zerstörte teilweise den Kommandoposten der 810. Marinebrigade Russlands. Bei dem Angriff wurden der stellvertretende Brigadekommandeur und 17 Soldaten, hauptsächlich Stabsoffiziere, eliminiert.

Militärschiff in der besetzten Krim beschädigt

Am 23. Dezember traf eine ukrainische Drohne das beschlagnahmte Schiff „Fjodor Urjupin“ oberhalb der Wasserlinie. Der Schlepper, der 2010 gebaut und nach der Annexion der Krim 2014 widerrechtlich angeeignet wurde, erlitt erhebliche Schäden.

Diese erfolgreichen Operationen zeigen die zunehmende Fähigkeit der Ukraine, präzise Schläge gegen die militärische Infrastruktur des Aggressors durchzuführen und damit sein Kampfpotenzial und seine logistischen Fähigkeiten erheblich zu schwächen.