Am 11. September haben ukrainische Truppen des Hauptnachrichtendienstes (GUR) einen russischen Su-30SM-Kampfjet über dem Schwarzen Meer mit einem tragbaren Luftabwehrsystem (MANPADS) abgeschossen. Das Flugzeug, das ins Meer gefallen ist, gehörte zum 43. getrennten Marinefliegerregiment der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte und war auf dem besetzten Flughafen von Sakhi auf der Krim stationiert.
Der Kontakt zum Flugzeug ging gegen 5:00 Uhr morgens verloren, und nach drei Stunden begann die Suche mit einem An-26-Flugzeug sowie Mi-8- und Ka-27-Hubschraubern. Die Wrackteile wurden 70 Kilometer nordwestlich des Kap Tarkhankut gefunden. Zunächst wurde ein Treibstofffleck entdeckt, und bald danach wurde der abgestürzte Su-30SM gefunden, dessen Wert auf etwa 50 Millionen Dollar geschätzt wird.
Dieses Ereignis ist Teil eines umfassenderen Kontextes erhöhter ukrainischer Aktivitäten im Schwarzen Meer und des anhaltenden Widerstands gegen die russischen Invasoren an mehreren Fronten. Nach der russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 ist die Kontrolle über das Schwarze Meer zu einem der wichtigsten strategischen Ziele Russlands geworden. Solche Angriffe verdeutlichen jedoch die Fähigkeit der Ukraine, dem russischen Militär auch bei maritimen Operationen erhebliche Verluste zuzufügen.
Darüber hinaus wurden am 11. September Aufnahmen eines GUR-Raid auf die Ölplattform „Krim-2“ im Schwarzen Meer veröffentlicht. Bei der Operation wurden 14 Landungsboote „Sea Force“ eingesetzt, die nicht nur die Su-30SM zerstörten, sondern auch die russische Bohrplattform angriffen. Diese Operation unterstreicht die Fähigkeiten der ukrainischen Spezialkräfte und ihre Fähigkeit, tief im feindlichen Gebiet zu operieren.
Dieses Ereignis zeigt erneut die Effektivität der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen die russische Aggression und ihre Fähigkeit, dem Feind auch in Regionen, in denen Russland sich unbesiegbar fühlte, erhebliche Schäden zuzufügen.
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