Selenskyj: Russland plante, Charkiw, Saporischschja und Sumy 2024 zu besetzen, aber die Ukraine durchkreuzte diese Pläne

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Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Vereitelung der russischen Pläne zur Besetzung von Charkiw, Saporischschja und Sumy als einen der bedeutendsten Erfolge der Ukraine im Jahr 2023. Er betonte, dass diese Regionen dank des Mutes der ukrainischen Streitkräfte und der Unterstützung internationaler Partner unter ukrainischer Kontrolle geblieben sind.

„Russland wollte 2024 Charkiw, Saporischschja und Sumy besetzen. Wir haben diese Operationen erfolgreich verhindert. Das ist eines der bemerkenswertesten Errungenschaften unseres Landes im vergangenen Jahr,“ erklärte Selenskyj.

Die Ukraine verteidigt sich weiterhin effektiv gegen die russische Aggression, trotz der anhaltenden Herausforderungen an der Front. Der Präsident räumte ein, dass das russische Vorrücken in den östlichen Regionen eine ernste Bedrohung darstellt. „Die Situation dort ist wirklich schwierig, aber wir tun alles, um die Front bis Januar zu stabilisieren,“ sagte er.

Sicherheitsgarantien ohne die USA sind schwach

Selenskyj hob auch die Frage der Sicherheitsgarantien für die Ukraine hervor und zog Vergleiche zur Situation Israels. Er betonte die Bedeutung der Einbindung wichtiger Verbündeter wie der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens.

„Wenn wir uns Israels Sicherheitsgarantien ansehen, sehen wir, wie sie 200, 300 oder sogar 500 Raketen mit Hilfe der Luftstreitkräfte der Verbündeten aus den USA, Frankreich und Großbritannien abfangen. Solch starke Sicherheitsgarantien wurden der Ukraine bisher nicht angeboten,“ stellte er fest.

Der Präsident unterstrich, dass eine starke Unterstützung der Partner und der Aufbau eines modernen Luftabwehrsystems entscheidend sind, um die Sicherheit der Ukraine in der Zukunft zu gewährleisten.

Pläne Selenskyjs und das Schicksal der Vertriebenen

In seiner Rede ging Selenskyj auch auf Fragen zu seiner politischen Zukunft ein. Auf die Frage, ob er erneut als Präsident kandidieren werde, antwortete er ausweichend und betonte, dass sein Hauptziel derzeit darin besteht, alles für das Land zu tun.

„Wenn ich mehr erreiche, als ich für möglich hielt, werde ich die Sache positiver betrachten. Aber im Moment ist das nicht mein Fokus,“ sagte Selenskyj.

Hinsichtlich der Vertriebenen äußerte der Präsident die Überzeugung, dass die meisten nach Hause zurückkehren werden, sobald der Krieg oder seine aktive Phase beendet ist. „Das wird geschehen, wenn bedeutende finanzielle Mittel für den Wiederaufbau in die Ukraine fließen,“ versicherte er.

Die Ukraine bleibt ein Symbol für Widerstandskraft und Mut im Kampf um Freiheit, und jeder Tag dieser Auseinandersetzung unterstreicht die Bedeutung internationaler Unterstützung zur Eindämmung der Aggression des Kremls.


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