Selenskyj: „Es ist schade, dass wir den Kreml nicht angreifen können“

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Während des jährlichen Ambrosetti-Forums äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sein Bedauern darüber, dass der Ukraine die Möglichkeit fehlt, Angriffe auf russisches Territorium, insbesondere auf den Kreml, durchzuführen. Seine Äußerungen kamen im Kontext laufender Diskussionen über die Notwendigkeit von Langstreckenwaffen zur Bekämpfung der russischen Aggression. „Wenn jemand befürchtet, dass wir den Kreml angreifen könnten, tut es mir leid, dass wir diese Fähigkeit nicht haben“, sagte Selenskyj.

Warum kann die Ukraine den Kreml nicht angreifen?

Der Präsident erklärte, dass die der Ukraine zur Verfügung stehenden Langstreckenwaffen oder solche, die ihre Partner möglicherweise bereitstellen könnten, eine begrenzte Reichweite von etwa 200 Kilometern haben. Diese Reichweite reicht nicht aus, um wichtige russische Einrichtungen zu treffen, die weit von den Grenzen entfernt liegen.

Selenskyj betonte jedoch, dass die Ukraine aktiv eigene Drohnen und Raketen entwickelt, um den Krieg schrittweise auf russisches Territorium zurückzubringen. Dies sei ein wichtiger Schritt, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin unter Druck zu setzen und ihn zur Suche nach Frieden zu zwingen.

Warum braucht die Ukraine Langstreckenraketen?

Ein zentrales Thema der Rede von Selenskyj war die Notwendigkeit von Langstreckenwaffen für die Ukraine. Er hob hervor, dass russische Flugzeuge Angriffe auf die Ukraine von Militärflugplätzen starten, die sich zwischen 100 und 300 Kilometern von der Grenze entfernt befinden. Daher sei es für Kiew unerlässlich, Waffen zu besitzen, die diese Flugplätze erreichen und die Bedrohung aus der Luft neutralisieren können.

Selenskyj versicherte der internationalen Gemeinschaft, dass die Ukraine keine zivilen Ziele in Russland angreifen will. „Wir beabsichtigen, diese Waffen ausschließlich gegen militärische Ziele einzusetzen, insbesondere gegen Flugplätze, die für Angriffe auf die Ukraine genutzt werden“, betonte er.

Fazit

Die Aussagen von Wolodymyr Selenskyj auf dem Ambrosetti-Forum unterstreichen die Bedeutung internationaler Unterstützung im Kontext des Kampfes gegen die russische Aggression. Die Entwicklung eigener Technologien, wie Drohnen und Raketen, zeigt, dass Kiew sich auf einen langwierigen Konflikt vorbereitet und alles tut, um den Krieg auf russisches Territorium zu verlagern.

Der ukrainische Präsident betonte auch, dass das Endziel der Ukraine der Frieden ist. Doch um dies zu erreichen, müssen Bedingungen geschaffen werden, die Russland zwingen, diplomatische Lösungen zu suchen. Dies ist jedoch ohne geeignete Waffen, die ukrainische Städte schützen und Gegenangriffe ermöglichen, nicht möglich.


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