In Mali haben Rebellen der Koalition „Permanente Strategische Rahmen für Frieden, Sicherheit und Entwicklung“ (CSP-PSD) militärische Operationen in der Grenzstadt Tinzaouaten durchgeführt. Dabei wurde eine Gruppe von Söldnern der privaten Militärfirma Wagner eliminiert. Unter den Toten befand sich auch der Administrator des bekannten Propagandakanals GreyZone, bekannt unter dem Rufnamen „Pyatysotyy“.
Blutrünstiger Konflikt in Tinzaouaten: Details der Gefechte
Berichten zufolge gelang es den Rebellen während der Gefechte, gepanzerte Fahrzeuge, Lastwagen und Tanker zu erbeuten sowie einen Hubschrauber zu beschädigen, der später in der Stadt Kidal abstürzte. Die Rebellen, darunter Tuareg, gaben an, innerhalb von zwei Tagen Dutzende Wagner-Söldner getötet und verletzt zu haben.
Verluste bei Wagner und der malischen Armee
Russische Quellen bestätigten, dass der Administrator des GreyZone-Kanals mit dem Rufnamen „Pyatysotyy“ unter den Toten war. Außerdem meldete die malische Armee zwei getötete und zehn verwundete Soldaten sowie den Absturz eines Flugzeugs bei einer routinemäßigen Mission. Insgesamt wurden offiziell etwa 30 Wagner-Söldner und rund 20 Rebellen getötet.
Solidarität mit der Ukraine: Rebellen bieten an, gefangene Wagner-Söldner zu übergeben
In einer offiziellen Erklärung drückten die CSP-PSD-Rebellen ihre Solidarität mit der Ukraine aus und boten an, gefangene Wagner-Söldner zur Unterstützung im Kampf gegen die russischen Aggressoren zu übergeben. „Liebe ukrainische Brüder! Wir, die bewaffneten Kräfte der CSP-PSD, möchten unsere Solidarität mit Ihrem Kampf gegen russische Verbrecher ausdrücken. Wir haben eine beträchtliche Anzahl von Wagner-Söldnern gefangen genommen und möchten sie Ihnen als Zeichen der Unterstützung und Solidarität übergeben,“ hieß es in der Erklärung auf der offiziellen Social-Media-Seite der Organisation.
Tod eines Wagner-Kommandeurs: Mögliche Tötung von Anton Jelizarow
Russische Z-Kanäle berichten, dass bei dem Angriff auf Wagner-Söldner in Mali wahrscheinlich der Kommandeur, der die Einnahme von Bakhmut und Soledar leitete – Anton Jelizarow mit dem Rufnamen „Lotos“ – getötet wurde. Andere Quellen deuten darauf hin, dass er möglicherweise gefangen genommen wurde. In jedem Fall stellt sein Verlust einen erheblichen Schlag für die russischen Streitkräfte dar.
Reaktionen anderer Einheiten und Schlussfolgerungen
Die DSHRG „Rusich“ berichtete, dass durch den Angriff der Tuareg mehr als 80 Wagner-Söldner getötet und über 15 gefangen genommen wurden. Diese Nachricht hat den russischen Söldnern einen schweren Schlag versetzt und unterstreicht die Gefahr und Bedeutung der Wagner-Präsenz in der Region.
Kontext der russischen Aggression
Dieses Ereignis ist nur eines von vielen im Kontext der russischen Aggression und der Nutzung von Wagner-Söldnern zur Verfolgung militärischer Ziele in verschiedenen Teilen der Welt. Besonders die Aktivitäten von Wagner in Afrika sorgen international für Besorgnis aufgrund ihrer zahlreichen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen.
Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die aggressive Politik Russlands weiterhin die Stabilität in vielen Regionen der Welt beeinflusst und die Ereignisse in Mali ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind.
Für weitere Informationen empfehlen wir den Artikel über die Position des Europäischen Parlaments: Europäisches Parlament fordert die Streichung der ungarischen Präsidentschaft im EU-Rat wegen antidemokratischer Maßnahmen der Orban-Regierung.